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Camera Obscura

Foto: Wanja Hohmeier

Die Camera Obscura oder auch Lochkamera bildet den Anfang der Fotografie. Der lateinische Ausdruck „Camera Obscura“ bedeutet soviel wie dunkle Kammer. Durch eine Öffnung gelangt eine dosierte Lichtmenge in das Kameragehäuse, um auf einer lichtempfindlichen Fläche Spuren zu hinterlassen. Dort ergibt sich das Abbild der Außenwelt. Diese Kameras bilden das Grundprinzip der Fotografie, wie es in allen heutigen Aufnahmegeräten Verwendung findet, allerdings kommen Lochkameras ohne jegliche zusätzliche Lichtbrechung durch Linsen oder elektronische Verarbeitung des Lichts aus..

Bereits im sechsten Jahrhundert v. Chr. tauchte das Grundprinzip der Camera Obscura in chinesischen Schriften auf. Philosophen wie Aristoteles beschäftigten sich genauer mit dem Funktionsprinzip. Er erwähnte bereits die Erzeugung eines auf dem Kopf stehenden und gespiegelten Bildes, wenn Licht durch eine kleine Öffnung in einen dunklen Raum fällt. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde das Prinzip der Camera Obscura immer wieder aufgegriffen. Besonders als Zeichenhilfe in der Malerei wurde die Camera Obscura häufig genutzt.

Für Leonardo da Vinci war das Lochkameraprinzip der Ausgangspunkt für seine Untersuchungen des Strahlenganges beim menschlichen Auge.

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