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JOSEPH NICÉPHORE NIÉPCE

Blick aus dem Arbeitszimmer in Le Gras Foto: Gemeinfrei
Foto: Gemeinfrei

Der aus Chalon-sur-Saône stammende Erfinder entwickelte zusammen mit seinem Bruder Claude Druckverfahren und beschäftigte sich mit Phänomenen der Optik. Zu seinen ersten Versuchen zählt das Verfahren, Papier mit Chlorsilber zu bestreichen und es in einer Lochkamera zu belichten. Mit Hilfe von Zinnplatten, die mit Asphalt beschichtet waren, gelang es ihm, das einfallende Licht grob festzuhalten, da dort, wo das Licht einfällt, der Asphalt aushärtet und sich die unbelichteten Stellen auswaschen lassen.

Erste Vorführ-Muster seiner Erfindung stellte er unter anderem der Royal Society vor und arbeitete ab 1828 mit dem Erfinder und Theatermaler Louis Daguerre zusammen, um seine Entwicklungen voran zu treiben. In seiner Beschreibung zur Heliografie stellte später ein verbessertes Verfahren vor, um Lichtbilder festzuhalten. Zinn wurde durch Kupferplatten ausgetauscht und Schattenzonen wurden auf den Aufnahmen mit Jod-Dämpfen dunkel gefärbt. Durch diese Modifikation wurde die Qualität der Abbildungen deutlich verbessert. Nach seinem Tod setzte sein Sohn Isidore die Arbeit fort.

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