Blende 100

Blende100 Plakatmotiv

Die alte Kunst der Lochkamera -Fotografie geht ins Theater ! …ins Sternentheater!

Eine Reise basierend auf 1200 im Labor ausbelichteten Fotopapieren. 

Eine Hommage an die linsenlose Fotografie in Auseinandersetzung mit heutigen technischen Möglichkeiten der 360° Visualisierung. 

OBSCUREWELTEN belebt in Blende 100 den künstlerischen Blick für die Entstehungsgeschichte fotochemischer Aufnahmeverfahren und den Visionären, die im Laufe der Zeit den Weg für Millionen von Fotos ebneten.

März 2016: In den zwei Monaten vor der Tour haben wir intensiv über Themenschwerpunkte nachgedacht und diskutiert. Nach der endgültigen Festlegung fing die “Arbeit” erst richtig an. Wo finden wir die Orte und Plätze zu den Themen in geografisch ansprechender Entfernung?

„Neu und Alt“: Bei diesem Thema interessierte uns die Belichtung der Kontraste zwischen scheinbar wüsten, trümmerartigen Motiven, alten Gebäuden, schroffen Oberflächen und glatten, ebenen, neu aussehenden Konstruktionen und Architektur. Mit der Thematik „Weltkulturerbe“, widmeten wir uns den vielen monumentalen, historisch bedeutungsvollen Gebäuden, Wahrzeichen und Orten. Nach etlichen Recherchen und Telefonaten zwecks Fotogenehmigungen, konnte die Reise beginnen.

Mai 2016: Während der Tour

Fototour-Streckenverlauf

Streckenverlauf und Obscura-Motiv-Standorte der Fotoexkursion

Foto:

Blende 100

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Blechdosen-Lochkamera für Hamburg von oben

Blechdosen-Lochkamera in Vorgelperspektiven-Position

Foto: Franka Schimankowitz

Blende 100

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Haltepunkt unterwegs

Gestoppt auf der Fototour

Foto: Franka Schimankowitz

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auf Stein gedrückt ohne Luft

zirkularer Entlüftungs-Kautschuk

Foto: Franka Schimankowitz

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Ortsgrenze

Unterwegs auf der Fototour

Foto: Franka Schimankowitz

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ow-tour-karte
Blick in den Hamburger Hafen
Auf Geht's

Alter Markt, Bremen: Nach Stau und Fahrt über Landstraßen endlich angekommen. Jetzt noch die Kamera mit Negativen bestücken und ... nach dem ersten Schreck konnten wir die abgelöste Blende wieder fixieren. Erste-Hilfe-Maßnahme: Klebeband! Hoffentlich hat das Negativ kein Licht abbekommen.

Einrichten eines 360° Lochkamera Bildes

weiter zum Museumshafen, Bremerhaven

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Zurück in Hamburg und ab ins Labor. Die Erste-Hilfe-Maßnahme hatte sich bewehrt und die Blende wurde noch am gleichen Abend wetterfest fixiert.

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Zwei Tage später, nach einem Abstecher über Wolfsburg, trafen wir bei der Grünen Zitadelle in Magdeburg ein.

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Auf der Suche nach einer günstigen Tankstelle Magdeburg: „Hast Du die Brücke gesehen, an der wir gerade vorbeigefahren sind?“ „Nee, aber vor mir aus können wir da hin.“ Vollgetankt ging es zurück zur Sternbrücke.

Wieder in Hamburg geht es ... ins Labor

Wieder in Hamburg geht es ... ins Labor

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Zwei Tage später: Bei bestem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg nach Sankt Peter-Ording.

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Nach dem ersten 360° Bild, fängt es natürlich an zu regnen. Die sehr abwechslungsreiche Fallgeschwindigkeit gab uns jedoch die Möglichkeit, unsere Handlungskompetenzen im Bereich rainproof - packaging zu prüfen. In verschiedensten Geschwindigkeiten. Die Kamera blieb unversehrt. 

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Auf dem Rückweg zum Parkplatz werden wir bereits erwartet. Nach einer kleinen Stärkung im Fischbüdchen, geht es wieder zurück nach Hamburg …

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...ins Labor.

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.Im Anschluss an einen Reifenwechsel, geht es am folgenden Tag auf nach Nordrhein-Westfalen.

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Nach einem fotografischen Besuch auf dem  Friedensplatz in Dortmund, ging es weiter zur Burgruine Hohensyburg. 

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In Düsseldorf wurden wir mit Altbier empfangen und einem großartigen Frühstück verabschiedet. Von den Gerybauten und der Kaiserswerth ging es dann weiter nach Essen zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Hier werden wir vom Sound einer Open-Air-Party begrüßt. Angenehm. 

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Zurück in Hamburg, noch am gleichen Abend ganz komfortabel mit Kaffee ins Labor, um nach acht Stunden müde und zufrieden die Bilder auf dem Trockner zu wissen.

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Zwei Tage später geht es los Richtung Thüringen, genauer gesagt Jena.

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„Wollen wir nicht einen Umweg über die Wartburg machen?“

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Da wir für ein 360° Camera Obscura Bild, jeweils 6 - 12 Negative belichten, ist der stete Wechsel der Negative obligat. 

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Destination: Wartburg

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"Ist ja noch nicht so spät, das Weltkulturerbe Bauhaus in Weimar schaffen wir noch."
Auf Grund von Platzmangel zogen wir jedoch unverrichteter Dinge von dannen. „Aber da, die kleine Brücke in der Nähe, lass uns die noch schnell fotografieren.“ 

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Auf eine sehr kurze Nacht in Jena folgte die Weiterfahrt nach Dresden.
„Du, in der Packung ist nur noch ein Negativ! Ich habe doch eine ganze Packung eingesteckt!“ Nachdem das ganze Auto mehrmals durchsucht wurde: „Hilft nichts, die habe ich wohl in Hamburg vergessen. Verdammt!“ In Dresden konnte zum Glück eine ganz großartige Eisdiele gefunden und das Gemüt in einen verträglichen Zustand zurückgeführt werden. 

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Auf dem Rückweg in die Hansestadt wurden wir ab Berlin vom Sonnenuntergang begleitet.

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Mit Rotlicht durch die Nacht ... und ja, Tatsache: die Negative lagen in Hamburg im Labor.

Blende 100

Foto:

Blende 100

Foto:

Die pure und rudimentäre Urform der linsenlosen Fotografien von OBSCUREWETEN lädt auf einen Roadtrip ein. 

Naturbelassene Orte kontrastiert mit scheinbar menschenleeren architektonischen Werken eröffnen  ungewohnte, überraschende Perspektiven auf die Kunst und unsere Welt. 

Mit Musik von Alexander Raytchev und Dichtungen von Bruna Sampaio Neves.

Trailer

25.05.2022 Planetarium Hamburg